Praktikum im Urlaubsort

Rubrik Junge Seite IMG-20130518-WA0001“Ein Praktikum dort zu absolvieren, wo andere Urlaub machen hört sich nicht nur toll an, es ist es auch.

Gulayi B. hat Laliş Dialog von ihrem Auslandsaufenthalt auf Teneriffa be­richtet und möchte anderen Jugendli­chen Mut machen, sich Herausforde­rungen zu stellen.

Da stellt sich als erstes natürlich die Frage: Wie kommt man dazu ein Prak­tikum auf Teneriffa zu absolvieren. Gu­layi hatte bereits Auslandserfahrung gesammelt, sie war von 2009 bis 2010 für ein High-School Year in den USA/ Oregon. In dem Jahr hat sie nicht nur viel über sich und andere lernen kön­nen, sonder hat auch gemerkt, dass Fremdsprachen ihr besonders gut lie­gen.

Zurück in Deutschland hat sie dann 2011 eine schulische Ausbildung zur kaufmännischen Assistentin für Fremdsprachen und Korrespondenz begonnen. Zu dieser schulischen Aus­bildung gehört auch ein einmonatiges Pflichtpraktikum. Um ihre spanischen und englischen Sprachkenntnisse zu vertiefen hat sie sich dann entschieden ihr Praktikum auf Teneriffa zu machen.

Geholfen bei der Suche nach einem geeigneten Platz hat ihr eine Agentur, die sich dann um alles Organisatori­sche (Angebote einholen und ange­messene Praktikumsverträge abwi­ckeln) kümmert. So ging es dann am 15.06.2012 auf nach Teneriffa, vor ihr lag ein 5 Stunden Flug auf die schöne Insel im Atlantik. Bezahlbar wurde das ganze durch eine Förderung speziell für Auszubildende. LEONARDO DA VINCI ist das Programm der Europäi­schen Union für die Zusammenarbeit in der beruflichen Aus- und Weiterbil­dung. Es ist benannt nach dem italie­nischen Universalgenie der Renais­sance.

Die Förderung betrug ca. 1700,00 €, so konnten vorab Flug und Versiche­rung bezahlt werden.

Angekommen auf der Insel hieß es für Gulayi und 4 andere Auszubildende hinein ins Praktikum. In einem Hotel in Costa Adeje mit Rubrik Junge Seite - IMG-20130518-WA0003knapp 500 Zimmer lernte Gulayi dann verschiedene Berei­che des Hotels kenne. Dazu gehörten der Restaurantbereich, Kinderbetreu­ung und verschiedene Sportaktivitä­ten. Gearbeitet wurde jeweils 8 Stun­den am Tag mit einer zweistündigen Pause. Zweimal die Woche hatten die Praktikanten dann frei und hatten so Zeit die Insel zu erkunden. Besonders fasziniert war Gulayi von der atembe­raubenden Landschaft, dem Strand, den Parks und den stets freundlichen Einheimischen auf Teneriffa.

Angetan war Gulayi auch von der ganz anderen Lebensart der Menschen auf Teneriffa, vieles war einfach ent­spannter und weniger hektisch als in Deutschland. Aber auch dort gilt die Devise: Wer was erreichen will, muss hart arbeiten und sich Herausforderun­gen stellen. Gulayi hat der Auslands­aufenthalt sehr viel Spaß gemacht und motiviert schulisch noch erfolgreicher zu werden. Sie kann jedem, der ein Faible für Fremdsprachen hat, einen Auslandsaufenthalt empfehlen. Man lernt nicht nur eine neue Sprache son­dern auch eine neue Kultur kennen.”

Habt ihr etwas zu erzählen?

Spannend und interessant dieses Auslandstagebuch. Die junge Seite soll aber viel mehr werden. Schreibt ihr Gedichte, Kurzgeschichten, oder malt ihr? Her mit Euren Beiträgen. Nur durch euch wird diese Seite eine echte junge Seite. Mailt unter t.burunacik@lalish-dialog.de

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